Donnerstag, 23. April 2026

Kites & Hütten

 Pruchten - just Kite it

Als mittlerweile keine Kiteanfänger mehr kehren wir im September 2025 nach Pruchten zurück, zu unserem Lieblingskitelehrer. Das Ziel ganz klar, unsere Skills auf dem Wasser und am Kite verbessern. Die Windrichtung ändert sich nahezu täglich und so lernen wir neben altbekannten Spots auch einige neue Kitereviere, rund um den Barther - und den Bodstedter Bodden kennen. Haben wir die ersten Tage noch etwas mit den Böen zu kämpfen, läuft es dann doch immer besser. Die Wende funktioniert immer häufiger, wir laufen immer mehr Höhe und auch ein erster Sprung ist mit dabei. Viel zu schnell geht die Woche wieder vorbei und wir sind weiterhin addicted und hoffen bald wieder einen Kite in der Hand zu haben und uns durch die Gegend ziehen zu lassen. Und schon bald sollen wir die Gelegenheit dazu bekommen, allerdings etwas anders. Im Januar gehts dann in größerer Gruppe zum...


 Reschensee - im Dreiländereck 

Im Januar ziehen wir in großer Besetzung in ein wunderschönes einfaches Bauernhaus oberhalb von Nauders ein. Jeden Morgen und jeden Abend wir ordentlich angefeuert, damit die Bude warm wird, für warmes Wasser und auch gekocht wird auf einem Holzfeuerofen. Tagsüber sind auch unter anderem Skitouren geplant. Die Region hat eigentlich ein paar Schmankerl zu bieten auch für Skitourenbeginner, doch beim ersten Versuch am äußeren Nockenkopf am ersten Tag kommt sogleich die Ernüchterung. Braun-grüne Hänge leuchten uns an und zwingen uns noch vor dem Start zum Umplanen. Dann also zum Inneren Nockenkopf, der hat zumindest Schnee genug um halbwegs gescheit abzufahren.


Immerhin der erste Gipfel ist geschafft, jedoch sind die Bedingungen für weitere Skitouren mitunter fraglich, da kaum Schneeauflage da ist und uns überall Steine freundlich aus der Schneedecke angrinsen. Deshalb steigen wir die nächsten Tage ersteinmal um. MissB und ich machen den Anfang beim Snowkiten auf dem Reschensee. Der erste Tag geht auch gleich richtig gut ab, kurzes Gewöhnen an den Kite, ein paar mal hin und her und schon laufen wir Höhe und düsen über den halben See bis zum Wahrzeichen der Region, dem Turm vom Reschen, wo wir uns für zwei drei Stunden vergnügt vom Wind rumziehen lassen.

 
 
So gehts dann auch die nächsten Tage weiter, bevor wir einen letzten Skitourenversuch starten am Piz Arina in der Schweiz allerdings mit wenig Hoffnung auf bessere Bedingungen. Beim suchen einer mit Schnee bedeckten Route queren wir um den halben Gipfel und kehren schließlich um.
 
 
Und so ging dieser Urlaub zu Ende, die Crew zerstreute sich wieder und jeder fuhr erstmal seiner Wege bis zum nächsten Mal.
Für mich stand im Februar gleich noch ein Skitourenurlaub auf dem Programm. Zusammen mit Grundi gings auf zwei Hütten.
Wir starten auf der Amberger Hütte in den Stubaier Alpen.

Amberger Hütte 

Mit dem Vorgipfel vom Windacher Daunkogel und der Kuhscheibe schaffen wir es, trotz angespannter Lawinenlage, uns zwei 3000er abzuholen. Dazu gibts wunderschöne lange Abfahrten bei sehr gutem Schnee. Alles in allem sehr gelungene erste Tage.
Danach wird nochmal umgesattlet auf die... 

Neue Bamberger Hütte

 
Etwas entspannter gehts dann im Gebiet der Neuen Bamberger Hütte zu sich. Nicht nur die Lawinenlage ist hier etwas niedriger sondern auch die Gipfel, so das wir pro Tag gleich mehrere machen können und einige zusammen kommen. Der Tristkopf, der Schwebenkopf, die Aleitenspitze, der östliche Salzachgeier und der Fünfmandling. So jetzt reichts aber auch, bis zur nächsten Wintersaison dann.
 
Im Mai gehts dann wieder mit dem Kite aufs Wasser und im Juni mit dem Bike über die Alpen. Bis dahin sage ich Tschau Freunde!
 

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