Dienstag, 9. Oktober 2018

Bosnien&Herzegowina - Mission Hornnatter

Balkan Chaos Trip Nr.2
Urlaubszeit. Traditionell die Zeit seine Liebsten einzupacken, sich ein verrücktes Ziel auszusuchen, die Karre startklarzumachen, loszudüsen, den Alltag hinter sich zu lassen...
 ... und völlig Auszurasten. So wie K-chen hier am DonauUfer in Stubbennreuth, Zwischenstop auf unserer Fahrt nach Bosnien&Herzegowina und Beginn der Vortsetzung unserer Balkanerkundung. Im Kopf noch die wunderschönen Errinnerungen an die letzte Reise nach Albanien, doch der Blick nach vorn gerichtet auf eine gute Zeit in einem von Natur, Menschen und Geschichte stark geprägtem Land. Vorfreude kommt auf.
Den noch sehr jungen Kletterführer bei der Hand, verbrachten wir sehr viel Zeit in der Vertikalen. Die Klettergebiete sind sehr gut eingerichtet, die Locals unheimlich nett und es ist angenehm ruhig, noch fern von jedlichem Massenklettertourismus. Genau was wir wollen. Morgens und Abends gehts zum Fels und dazwischen wird sich abgekühlt in einem der zahlreichen kalten Flüsse oder beim kühlen Bierchen. Das lokale Gebräu "Nektar" ist durchaus zu empfehlen für den Pilsfreund.
Für uns gings duch folgende Gebiete...

Canjon Tjesno und Drezcnika
some climb hard, while the others relax
Blagaj - Mediterranes Feeling

 Pecka - Künstlerdorf und Lochkalk
Neue Freundschaften

 Zwischendrin wurden ein wenig die Fingerchen ausgeruht und der große Rucksack gepackt, für eine 3TagesWanderung auf den höchsten des Landes, den Maglic. Bei Regen gings los, über die Grenze nach Monte Negro zum ersten Halt am herzförmigen See. Der nächste Morgen bringt Sonne, so das es sich MissB nicht nehmen lässt eine Runde im See zu schwimmen, bevor wir uns auf machen Richtung Gipfel. Noch bevor wir diesen erreichen, beginnen Wolken aufzuziehen. Es donnert.
Wir beeilen uns. Ein letzter Blick auf den Maglic bevor aus dem Tal Nebel aufzieht und den Gipfel einhüllt. Dafür ist er bekannt. Ganz oben angekommen, beginnt es zu graupeln. Wir machen uns auf den sehr steilen Abstieg, an Drahtseilen und rutschigem Fels, mit großem Rucksack auf dem Rücken und Hund an der Leine, kein leichtes Unterfangen. Die Akkus leer, sowohl unsere als auch die der Kamera erreichen wir Camp Nr.2.  Zelti aufgebaut, lecker gekocht, Sonnenuntergang genossen, ein Blick zurück zum Gipfel und dann kuschelten wir uns in unsere Schlafsäcke.
Die letzte Etappe am nächsten Morgen führte uns stetig abwärts durch den Perucica Urwald zurück zum Ausgangspunkt.

 Nationalpark Sutjeska - Maglic, BiHs Höchster

Auch das Crashpad sollte nicht zu kurz kommen. Es ging Bouldern nach Spjonik.
Umringt von Millionen Grasshüpfern und absoluter Ruhe, genossen wir die mystische Atmosphäre an diesem einzigartigem Spot.

 Spjonik - Alpines Bouldern

 Das wars von uns erstmal, bis bald!