Es ist schon wieder viel zu lange her und bevor die Details zu sehr verblassen, wird es Zeit unseren Sommerurlaub hier nochmal Revue passieren zu lassen. Also schön das ihr hier gelandet seid, um mich durch die Errinnerungen von dreieinhalb Wochen Korsika zu begleiten. Los gehts...
Wir starten Mitte Mai per Nachtzug nach Zürich, dann weiter nach Genua und von da aus per Fähre nach Bastia. Dort gelandet, nehmen wir sogleich unseren kleinen Mietwagen in Empfang, düsen erstmal los ins Landesinnere und machen es uns am Fuss der höchsten Gipfel der Insel gemütlich.
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| Wander-Warm Up ! |
Monte Cintu - Peak Point von Korsika
Und auch wir starten mit kleinem Gepäck. Alles ist noch ruhig, nur ein paar Rothühner flattern ab und zu von uns aufgeschreckt durch die Gegend. Wir schlendern die sanft ansteigende Schotterstrasse hinauf, bevor es ernst wird und uns die gewaltige Flanke des Monte Cintu anschaut. Da müssen wir mitten durch! Ab jetzt wirds immer steiler und über Kletterpassagen und größere Schneefelder gehts immer weiter nach oben.
Und dann ist es soweit, nach circa 5 Stunden erreichen wir den höchsten Punkt der Insel. Die Freude ist riesig, hat unser erstes Großprojekt doch direkt geklappt. Umgeben von Steinriesen und der Blick bis zum Meer, Halbzeit einer sehr schönen Tour und Zeit für eine kleine Pause bevor es zum anspruchsvollen Abstieg weitergeht.Wir nehmen eine andere Route als Rückweg. Über Schneefelder querend und Geröllfelder absteigend, geht es wieder hinunter. Der beste Weg ist nicht immer leicht zu finden. Es geht vorbei an korsischen Krokussen und korsischem Fettkraut, bis wir endlich wieder auf die Schotterstrasse vom Aufstieg treffen. Geschafft! Von hier aus ists nun ein Kinderspiel zurück zum Zelt, das wir nach über 10 Stunden wandern glücklich wieder erreichen.
Am nächsten Tag gehts dann Richtung Norden nach Ille-Roux und Calvi. Einerseits um einen Tag Regen zu überbrücken und uns zu erholen, andererseits um unsere erste Mountainbike-Tour zu machen.
Und dann ist es soweit, nach circa 5 Stunden erreichen wir den höchsten Punkt der Insel. Die Freude ist riesig, hat unser erstes Großprojekt doch direkt geklappt. Umgeben von Steinriesen und der Blick bis zum Meer, Halbzeit einer sehr schönen Tour und Zeit für eine kleine Pause bevor es zum anspruchsvollen Abstieg weitergeht.Wir nehmen eine andere Route als Rückweg. Über Schneefelder querend und Geröllfelder absteigend, geht es wieder hinunter. Der beste Weg ist nicht immer leicht zu finden. Es geht vorbei an korsischen Krokussen und korsischem Fettkraut, bis wir endlich wieder auf die Schotterstrasse vom Aufstieg treffen. Geschafft! Von hier aus ists nun ein Kinderspiel zurück zum Zelt, das wir nach über 10 Stunden wandern glücklich wieder erreichen.
Am nächsten Tag gehts dann Richtung Norden nach Ille-Roux und Calvi. Einerseits um einen Tag Regen zu überbrücken und uns zu erholen, andererseits um unsere erste Mountainbike-Tour zu machen.
Ille-Roux und Calvi
Am Regentag spazieren wir gemütlich an der Küste entlang ins Zetrum der kleinen Stadt Ille-Roux. Unser Weg führt uns vorbei an Teppichen von Mittagsblumen und Cistrosen, die ihren angenehmen Duft verbreiten. Im Ort angekommen, finden wir ein kleines schickes Lokal mit veganen Speisen für uns, was wir natürlich ausgiebig nutzen. Dann heißt es nochmal Regensachen überstreifen für den Rückweg.
In Calvi leihen wir uns am nächsten Tag MTBs aus und machen unsere erste Tour. Zuerst an der steilen Küste entlang bis zum Leuchtturm und danach gehts noch ins Landesinnere, vorbei am Kloster von Calvi, hinauf auf einen Berg zur finalen Trailabfahrt. Das Gelände ist anspruchsvoll, der Trail macht Spass, aber im unteren Teil holt sich die Maccia viel der Bikestrecke zurück. Wir müssen uns durch Büsche kämpfen, was den Flow beim Fahren schon ein wenig behindert. Allgemein merkt man, dass Mountainbiken auf der Insel kein allzu populärer Zeitvertreib ist und damit die Anzahl an Trails und Strecken eher gering ist. Wir sind trotzdem zufrieden und beenden die schöne Runde.
Für uns heißts dann erstmal, Tschau Küste. Es geht nochmal in die Berge ins Landesinnere, und zwar ins Restonica-Tal bei Corte, für eine Runde Sportklettern und eine 2-Tageswanderung.
Restonica
Nach einer Pause gehts auf der Rückseite dann genauso steil wieder bergab bis zum Lac de Goria. Wir folgen nun dem Flüßchen und seinen Wasserfällen hinab bis uns unsere Wege trennen und wir , dieses mal etwas gemächlicher, wieder aufsteigen zum Refuge de Manganu unserem Nachtlager. Zur Belohnung gibts dort erstmal eine Orangina, bevor wir unser Zelt aufbauen und uns verpflegen. Die Temperaturen gehen dann deutlich runter und wir verkriechen uns in unsere Schlafsäcke.Der nächste Morgen überrascht uns mit Raureif, der unser Zelt überzieht. Schnelles Frühstück, schnell zusammenpacken und los gehts. Aufwärmen durch hochlaufen! Und schließlich schafft es auch die Sonne über die Berge und wärmt uns zusätzlich. Heute laufen wir ein Stück vom Weitwanderweg GR20, auf dem schon einiges mehr los ist an Wanderern. Zu Beginn erwartet uns ein längerer Anstieg bis hinauf in eine kleine Lücke in der massiven Bergkette, die Brèche de Capitellu. Dort angekommen geniessen wir den Blick über das obere Restonicatal mit den beiden Bergseen, Lac de Capitellu und Lac de Melu. Was folgt ist die wohl unangenehmste Passage der Tour. Es gilt ein Scheefeld zu traversieren, bei dem Abrutschen keine Option darstellt! Voll konzentriert bei jedem Schritt arbeiten wir uns vorwärts und lassen diesen gefährlichen Abschnitt hinter uns. Aufatmen, ab hier wird es wieder etwas entspannter und die Absturzgefahr deutlich geringer. Es geht weiter an einem Grat entlang und für uns wirds Zeit für eine Erholungspause.In der Sonne an einen Stein gelehnt wollen wir ordentlich was futtern, doch unerwartet besuchen uns unsere Freunde von der Alpendohlenbande und wir sind umringt von 8 Flugakrobaten. Es bleibt aber friedlich und wir können gut gestärkt die Tour vortsetzen.
| Gelb-Grüne Zornnatter |
...Bonifacio

| le Tortue d'Herrmann |















































