Donnerstag, 15. Oktober 2020

Same, Same but different

  Elbsandstein and beyond

sonnige Zeiten am Zschirnsteinwächter

Heimat. Man verbringt Jahrezehnte mit ihr und doch verbirgt sich immer wieder irgendwo etwas Neues. Wenn man glaubt man hat irgendwann alles gesehen, irrt man gewaltig. Stets eroeffnen sich neue Ecken und neue Momente, egal ob man das erste mal dort ist oder das zehnte mal.

Und es lohnt sich immer wieder seine Runden zu drehen, auch wenn die Sonne mal nicht den Weg durch die Wolkendecke findet. Denn so manche Zeitgenossen zeigen sich nur wenns es ruhiger ist im Wald. Und so ist es mir nach vielen Versuchen endlich gelungen einen Schnappschuss von einem Eisvogel zu machen. Aber auch einige andere gefiederte Beobachtung konnten wir machen, vom Tannenhaeher bis zu diversen Spechtsorten. Vielleicht sogar ein Dreizehenspecht.

Eisvögel - Morgens schon blau?
 

Zeig mir deine Füße!

 Und dann gehts in den Urlaub. Lange vorher freut man sich schon darauf, plant wo man klettern will, welche Gipfel man erwandern moechte und und und....

und dann siehts so aus.

Maltatal 2020 

Wir befinden uns im Maltatal in Kaernten, es ist september, es regnet und schneit wie verrueckt. Fast all unsere Unternehmungen fallen buchstäblich ins Wasser. Doch wir gehen trotzdem raus, versuchen alles was irgendwie geht und werden auch mitunter belohnt fuer unsere Muehen. 

Klettertouren konnten wir letzendlich am Jungfernsprung am Millstaetter See, an der Koelnbeinsperre und am blauen Tumpf machen. Eine kleine aber feine Ausbeute.

 Neugierige Locals beobachten aufmerksam unsere ersten Klettertouren.

MissB's erstes Alpenmurmeltier

Die ein oder andere Regenwandertour bringt auch so einiges zum Vorschein, was man bei Sonnenschein so nicht beobachtet haette. Und so kam es das der alte FeuersalamanderRekord von Dolni Zleb gebrochen wurde. Einst waren es 23 Salamander an einem Tag. Auf unserer begruessten uns ganze 30 Stueck dieser possierlichen Tierchen.

common Baby light my fire


i am the Firestarter

und auch sonst zeigte sich das schlechte Wetter von seiner besten Seite. Wie auf der Tour zum Hochobir, durchs Poellatal, am Millstaetter See. und zur Kattowitzer Huette.

Noch eine Woche Regen am Stueck wollten wir uns aber dann doch nicht geben und auf der Suche nach Sonne fuehrte uns unser Weg zurueck in Richtung Heimat, um da unseren restlichen Urlaub zu verbringen.

Sometimes A Light


Also Urlaubsabbruch und kurze Nachtfahrt nach Haus. Und siehe da, das Regenwetter hat uns teilweisse begleitet und wir muessen alle unsere Plaene und Aktivitaeten wieder aendern. Statt Campen und Bouldern am Schneeberg und Klettern im Elbsandstein, drehen wir wieder unsere Regenrunden. Manchmal kann man seinem Schicksal nicht entfliehen.

Good Old Schneeberg

Die Urlaubsplanung fuers naechste mal, haben wir an professionelle Pfoten abgegeben. Mal sehen obs dann besser laeuft! Bis dahin Bye Bye.
i've got a cunning plan


Montag, 14. September 2020

By own Strenght!

Try Fail Try Again

So fuehlte sich unsere Skitourensaison 2020 an, wie Omnibusgegenverkehr. Immer wieder sammelten wir alle Motivation und Energie zusammen und brachen auf zum naechsten Gipfelanstieg. Doch immer wieder zeigten uns Schnee und Wetterbedingungen unsere Grenzen auf. Auch wir muessen aktzeptieren, das sich die Winter veraendert haben. Umso mehr muessen wir kaempfen, aus eigener Kraft aufsteigen, statt den bequemen Weg zu gehen , uns ueber jeden Erfolg freuen, Natur geniessen und verstehen, auch wenn sie uns nicht gibt was wir gern haetten. Denn wenn man genau hinsieht findet man Schoenheit da wo man sie erstmal nicht vermutet.
Ugly or beautiful?
Also lautet unsere Devise: Weitermachen! Aus eigener Kraft auch wenns manchmal weh tut. Denn nur so gelangen wir an unsere Grenzen, finden unsere eigenen Wege und koennen uns schliesslich weiterentwickeln. Im Scheitern liegt manchmal auch der Erfolg und ueber Umwege finden wir manchmal unser Ziel, von dem wir vorher nicht wussten das wir es hatten.
Is this still Skitouring?
Uns jetzt naehert sich schon wieder die neue Wintersaison. Wie diese wird? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur das wir weitermachen.
      (Pics: Schinder, Rappenklammspitz,Roter Stein,Ponten)


Wo wir gerade dabei sind ueber Dinge zu  sprechen, die man aus eigener Kraft schafft, da waere noch folgendes:
 
Trance-Alp per MTB
und damit muss ich leider erstmal zu euch kommen, "E-Mountainbiker". Ihr koennt zwar an uns vorbei fahren mit leichtem Tritt und uns hinter euch lassen, aber am Ende bleibt doch das Gefuehl das ihr nicht wirklich eine Leistung vollbracht habt und das wisst ihr auch! Ihr habt euch entschieden den bequemen Weg zu gehen. Ihr braucht Ladestationen, uns laedt das Naturerlebnis auf. Kurz gesagt, ich werd niemals verstehen was ihr da macht. Do it yourself!
 
Doch widmen wir uns nun den schoenen Seiten einer Transalp in Bildern. Also raus aus der Kompfortzone. Rauf auf den Sattel und ringetreten in die Pedalen.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die ganze Transalpcrew und die Organisatoren fuer diese grossartige Woche.
Gruesse an euch.
Monk

Montag, 20. Januar 2020

...neue Abenteuer zu Hause.

wenn im Herbst langsam die Tourieströme aus der Sächsischen Schweiz abziehen, weil das Wetter unbeständiger wird und die Temperaturen kühler, bietet sich für uns öfter mal die Chance  in Gebiete zu gehen in denen sonst viel zu viel los ist. So konnten wir im letzten Jahr noch sehr schöne Touren in die Schrammsteine machen, die lang geplannte Kletterroute auf die Tante durchführen und MissB konnte noch ein paar Wege vorsteigen.

die Schrammsteine in Panoramaform
Herbstsonne geniessen auf dem Bergfex
es dämmert auf dem Müllerstein
Blick auf die Schrammsteinkette vom Gratweg
So und jetzt hoffen wir das es bald mal schneit!
es grüßt K-chen, MissB und Monk



...Streuner im Land der Streuner...

und wieder zieht es die altbekannte Crew in Richtung Südosten. Die Donau gibt uns die Richtung vor und wir folgen ihr bis an die Südspitze des Karpatenbogens für einen ersten kurzen Halt in Herkulesbad. In dem Ort mit seinen Thermalquellen geht es ordentlich rumänisch zu. Zuviel Remmidemmi für uns, suchen wir doch etwas Abgeschiedenheit und Ruhe in der Natur.
Der Plan für eine erste 2Tageswanderung wird geschmiedet und es geht weiter in die Berge von Fagaras.

Baie Herkulane

Nach der Ankunft und unserer ersten Begegnung mit einem Braunbären bereiten wir uns vor für den Aufstieg zum Lac Caltun am nächsten Morgen.
Wir steigen auf entlang des Bergbaches, der uns immer wieder erfrischt, bis zum See, wo wir unser Zelt aufschlagen und die Gegend erkunden. Nach kurzem Spass in Schneeresten vom Winter, gönnen wir uns ein eisiges SekundenBad im See.

Fagaras - Lac Caltun und Varful Negoiu
Hoffentlich nicht unsere letzte Tour

Abhängen mit der Crew


"Mach hin, mein Arsch wird kalt!"
Am nächsten Tag erklimmen wir den Gipfel des Varful Negoiu und geniessen das KarpatenPanorama, bevor es wieder Richtung Tal geht.
Ein rumänischer Feiertag treibt, während unseres Rückmarschs, unmengen Partyvolk ins Gebirge. Ein Grund für uns zu fliehen!
Motiviert das Seil auszupacken und Wölfe zu sichten, ziehen wir weiter zum Nationalpark Piatra Craiului.
Alle Wolfstouren sind ausgebucht und die Kletterwege sind doch etwas zu hart für uns, also machen wir das was wir am besten können eine ZweiTagesWanderung über den langen Kalksteingrat bis zum Varful La Om. Es geht los immer aufwärts Richtung Grat, ein kurzer Stop auf der Hütte um uns zu erfrischen, und weiter hinein in die Latschenkiefern. Schließlich erreichen wir den Grat, doch die Hitze macht uns zu schaffen. Wir nutzen jeden kleinen Flecken Schatten für kurze Pausen, doch letzlich beenden wir die erste Etappe und schlagen unser Zelt auf fast 2000m direkt auf dem imposanten Grat auf.

Entspannen am Lagerfeuer





Wir nutzen die Kühle des Morgens und brechen zeitig auf entlang des Bergrückens. Wir überwinden mit MissK zusammen unzählige Kletterstellen und finden uns 3 Stunden später aud dem höchsten Gipfel der Kette wieder, der Varful La Om. Doch mittlerweile ist unser Wasser alle. Durstig machen wir uns auf zum Abstieg und werden endlich im Wald fündig. Eine Tränke mit köstlichem kalten Quellwasser, die wir nicht nur zum Trinken nutzen.
Unsere wunderschöne, aber auch anstrengende, Tour geht zu Ende und wir brauchen ertmal eine Pause vom Wandern.
Wir schwingen uns wieder hinters Lenkrad und es geht weiter Richtung schwarzes Meer, vorbei am Schlammvulkanen, dem Macingebirge und dem Donaudelta.

Schlammvulkane von Berca

Macingebirge

Am Schwarzen Meer

Im Donaudelta
Pelikane - Queens & Kings of the Donaudelta
Ab da an gehts wieder in Richtung Heimat. Erst zum Tracau Gebirge, wo wir es endlich schaffen ein paar Klettermeter zu machen und die zwei coolsten Rumänen überhaupt kennenlernen, die beiden Streuner, die von uns die Namen Hank & Stuie bekommen. Wo immer ihr beiden jetzt seit, ich hoffe es geht euch gut und es gibt genug Futter! Danke fürs Zelt bewachen und einfach nur da sein.

 Klettern im Tracau Gebirge
Stuie

Am Ende der Mehrseillängentour
Hank
Nach gelungener Mehrseillängentour, heißt es Abschied nehmen von den beiden.
Und nach weiteren Wandertouren zum Hahnenkamm im Norden Rumäniens und in der Hohen Tatra in der Slowakei, kehren wir schließlich zurück nach Hause.

Finale Tour in der Hohen Tatra
         Ein Blick zurück...
  ...doch neue Abenteuer zu Hause warten schon.