Montag, 20. Januar 2020

...Streuner im Land der Streuner...

und wieder zieht es die altbekannte Crew in Richtung Südosten. Die Donau gibt uns die Richtung vor und wir folgen ihr bis an die Südspitze des Karpatenbogens für einen ersten kurzen Halt in Herkulesbad. In dem Ort mit seinen Thermalquellen geht es ordentlich rumänisch zu. Zuviel Remmidemmi für uns, suchen wir doch etwas Abgeschiedenheit und Ruhe in der Natur.
Der Plan für eine erste 2Tageswanderung wird geschmiedet und es geht weiter in die Berge von Fagaras.

Baie Herkulane

Nach der Ankunft und unserer ersten Begegnung mit einem Braunbären bereiten wir uns vor für den Aufstieg zum Lac Caltun am nächsten Morgen.
Wir steigen auf entlang des Bergbaches, der uns immer wieder erfrischt, bis zum See, wo wir unser Zelt aufschlagen und die Gegend erkunden. Nach kurzem Spass in Schneeresten vom Winter, gönnen wir uns ein eisiges SekundenBad im See.

Fagaras - Lac Caltun und Varful Negoiu
Hoffentlich nicht unsere letzte Tour

Abhängen mit der Crew


"Mach hin, mein Arsch wird kalt!"
Am nächsten Tag erklimmen wir den Gipfel des Varful Negoiu und geniessen das KarpatenPanorama, bevor es wieder Richtung Tal geht.
Ein rumänischer Feiertag treibt, während unseres Rückmarschs, unmengen Partyvolk ins Gebirge. Ein Grund für uns zu fliehen!
Motiviert das Seil auszupacken und Wölfe zu sichten, ziehen wir weiter zum Nationalpark Piatra Craiului.
Alle Wolfstouren sind ausgebucht und die Kletterwege sind doch etwas zu hart für uns, also machen wir das was wir am besten können eine ZweiTagesWanderung über den langen Kalksteingrat bis zum Varful La Om. Es geht los immer aufwärts Richtung Grat, ein kurzer Stop auf der Hütte um uns zu erfrischen, und weiter hinein in die Latschenkiefern. Schließlich erreichen wir den Grat, doch die Hitze macht uns zu schaffen. Wir nutzen jeden kleinen Flecken Schatten für kurze Pausen, doch letzlich beenden wir die erste Etappe und schlagen unser Zelt auf fast 2000m direkt auf dem imposanten Grat auf.

Entspannen am Lagerfeuer





Wir nutzen die Kühle des Morgens und brechen zeitig auf entlang des Bergrückens. Wir überwinden mit MissK zusammen unzählige Kletterstellen und finden uns 3 Stunden später aud dem höchsten Gipfel der Kette wieder, der Varful La Om. Doch mittlerweile ist unser Wasser alle. Durstig machen wir uns auf zum Abstieg und werden endlich im Wald fündig. Eine Tränke mit köstlichem kalten Quellwasser, die wir nicht nur zum Trinken nutzen.
Unsere wunderschöne, aber auch anstrengende, Tour geht zu Ende und wir brauchen ertmal eine Pause vom Wandern.
Wir schwingen uns wieder hinters Lenkrad und es geht weiter Richtung schwarzes Meer, vorbei am Schlammvulkanen, dem Macingebirge und dem Donaudelta.

Schlammvulkane von Berca

Macingebirge

Am Schwarzen Meer

Im Donaudelta
Pelikane - Queens & Kings of the Donaudelta
Ab da an gehts wieder in Richtung Heimat. Erst zum Tracau Gebirge, wo wir es endlich schaffen ein paar Klettermeter zu machen und die zwei coolsten Rumänen überhaupt kennenlernen, die beiden Streuner, die von uns die Namen Hank & Stuie bekommen. Wo immer ihr beiden jetzt seit, ich hoffe es geht euch gut und es gibt genug Futter! Danke fürs Zelt bewachen und einfach nur da sein.

 Klettern im Tracau Gebirge
Stuie

Am Ende der Mehrseillängentour
Hank
Nach gelungener Mehrseillängentour, heißt es Abschied nehmen von den beiden.
Und nach weiteren Wandertouren zum Hahnenkamm im Norden Rumäniens und in der Hohen Tatra in der Slowakei, kehren wir schließlich zurück nach Hause.

Finale Tour in der Hohen Tatra
         Ein Blick zurück...
  ...doch neue Abenteuer zu Hause warten schon. 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen