Mittwoch, 29. Mai 2019

Von den Gipfeln ans Meer

 Im Reich der SchneeRiesen

Also versuch ich hier mal ein halbes Jahr kurz zusammen- zufassen und begeb mich zurück in winterliche Zeiten. BoardTrainingsCamp im Erzgebirge. Endlich wieder Schnee in unseren Gefilden und nach einer Wintersaison Pause stellt Miss B eindrücklich unter Beweiß, dass sie nix verlernt hat. Auch das Kchen ist flott im Schnee unterwegs, so dass TrainingsCamp erweitern und einen Ausflug nach Polen ins Riesengebirge machen.
Im Rudawski NaturPark drehen wir unsere Runden, machen einige Abfahrten und sammeln Erfahrungen bei LVS-Übungen. Nach dem Sondieren und erfolgreicher Rettung, ziehen wir noch ein paar Turns in den Schnee.
Und das einzige Abfahrts- bild dieser Board- saison gebührt Miss B, die snowboarden auf die harte Tour lernt, ohne Liftunterstützung, die immer wieder eifrig den Berg rauf läuft und sich auch von dem ein oder anderem Sturz nicht unterkriegen lässt. Und das bei dem miesen Lehrer! Ich selbst durfte auch neue Erfahrungen machen. Abfahrten mit Hund in den Armen. Kira the Shreddog zeigte sich furchtlos und voller vertrauen zu ihrem Herrchen. boarding dogs dont bite!

Zwischendurch genossen wir noch die Winterlandschaft des Riesengebirges, auch wenn  der heftige Wind den Aufstieg zur Schneekoppe verhinderte.

Alte Bekannte

The Returning. Zwei Jahre nach unserem aufregenden Wintertrip in die Hohe Tatra sollten wir nun also zurückkehren, um angefangene Projekte zu beenden. Honk & Monk united. Eine Woche alpines Boarden, Eispickel, Steigeisen und Pivo, im kleinsten Hochgebirge der Welt.

Mengusovski Grat - der Auftakt
Sonnenuntergang am Sedlo Ostrava
Alpine Klettertour auf die Ostrava Nadel

Und endlich haben wir es auch auf den Rysy geschafft, im dritten Anlauf. Zuletzt noch im Nebel versunken, konnten wir dieses mal den Gipfel erklimmen und die Aussicht von ganz oben genießen.

Rysy

Ein weiteres Highlight für mich, die Solotour auf den Satan. Bewaffnet mit zwei Pickeln und Steigeisen kämpfte ich mich die lange, steile Rinne hinauf. Dann gings weiter auf dem Bergrücken bis zum teuflichen Gipfel. Eine sehr imposante und mystische Tour, gekrönt von einer der schlimmsten Abfahrten die ich je gemacht habe, bei der aber kein Fehler elaubt war. 
Entspanntes Boarden sieht anders aus!

eine satanische Abfahrt


Zum Abschluss gabs noch eine wunderbare Klettertour über die Banane, bevor es ertmal Auf Wiedersehen hieß. Das Projekt für nächstes mal soll dann der Krivan sein. Bis dann Hohe Tatra.

...vom Sandstein zum Sandstrand...

SandsteinBouldern mit MissB

Ein seltens Ziel für mich, aber ebenso imposant wie die Berge, das Meer. In diesem Fall die Ostsee.
Kiten, Reiten und Strandliegen. Eine gelungene Abwechslung.


...bis zum nächsten mal...

Dienstag, 9. Oktober 2018

Bosnien&Herzegowina - Mission Hornnatter

Balkan Chaos Trip Nr.2
Urlaubszeit. Traditionell die Zeit seine Liebsten einzupacken, sich ein verrücktes Ziel auszusuchen, die Karre startklarzumachen, loszudüsen, den Alltag hinter sich zu lassen...
 ... und völlig Auszurasten. So wie K-chen hier am DonauUfer in Stubbennreuth, Zwischenstop auf unserer Fahrt nach Bosnien&Herzegowina und Beginn der Vortsetzung unserer Balkanerkundung. Im Kopf noch die wunderschönen Errinnerungen an die letzte Reise nach Albanien, doch der Blick nach vorn gerichtet auf eine gute Zeit in einem von Natur, Menschen und Geschichte stark geprägtem Land. Vorfreude kommt auf.
Den noch sehr jungen Kletterführer bei der Hand, verbrachten wir sehr viel Zeit in der Vertikalen. Die Klettergebiete sind sehr gut eingerichtet, die Locals unheimlich nett und es ist angenehm ruhig, noch fern von jedlichem Massenklettertourismus. Genau was wir wollen. Morgens und Abends gehts zum Fels und dazwischen wird sich abgekühlt in einem der zahlreichen kalten Flüsse oder beim kühlen Bierchen. Das lokale Gebräu "Nektar" ist durchaus zu empfehlen für den Pilsfreund.
Für uns gings duch folgende Gebiete...

Canjon Tjesno und Drezcnika
some climb hard, while the others relax
Blagaj - Mediterranes Feeling

 Pecka - Künstlerdorf und Lochkalk
Neue Freundschaften

 Zwischendrin wurden ein wenig die Fingerchen ausgeruht und der große Rucksack gepackt, für eine 3TagesWanderung auf den höchsten des Landes, den Maglic. Bei Regen gings los, über die Grenze nach Monte Negro zum ersten Halt am herzförmigen See. Der nächste Morgen bringt Sonne, so das es sich MissB nicht nehmen lässt eine Runde im See zu schwimmen, bevor wir uns auf machen Richtung Gipfel. Noch bevor wir diesen erreichen, beginnen Wolken aufzuziehen. Es donnert.
Wir beeilen uns. Ein letzter Blick auf den Maglic bevor aus dem Tal Nebel aufzieht und den Gipfel einhüllt. Dafür ist er bekannt. Ganz oben angekommen, beginnt es zu graupeln. Wir machen uns auf den sehr steilen Abstieg, an Drahtseilen und rutschigem Fels, mit großem Rucksack auf dem Rücken und Hund an der Leine, kein leichtes Unterfangen. Die Akkus leer, sowohl unsere als auch die der Kamera erreichen wir Camp Nr.2.  Zelti aufgebaut, lecker gekocht, Sonnenuntergang genossen, ein Blick zurück zum Gipfel und dann kuschelten wir uns in unsere Schlafsäcke.
Die letzte Etappe am nächsten Morgen führte uns stetig abwärts durch den Perucica Urwald zurück zum Ausgangspunkt.

 Nationalpark Sutjeska - Maglic, BiHs Höchster

Auch das Crashpad sollte nicht zu kurz kommen. Es ging Bouldern nach Spjonik.
Umringt von Millionen Grasshüpfern und absoluter Ruhe, genossen wir die mystische Atmosphäre an diesem einzigartigem Spot.

 Spjonik - Alpines Bouldern

 Das wars von uns erstmal, bis bald!

Montag, 4. Juni 2018

where the black Water runs

Es wurde mal wieder Zeit, nach mehreren schönen Wochenenden im Elbsandstein, für etwas Veränderung. Der bevorstehende Feiertag gab zusätzliche Gründe aus der sächsischen Schweiz zu flüchten. Und so machten wir uns auf gen Erzgebirge ins Schwarzwassertal. Bereits im Winter besichtigt, spürten wir schon länger den Wunsch dort zu klettern. So wurden für drei Tage Schlingen gegen Keile und Friends, sowie Sandstein gegen Granit ausgetauscht. Und los gehts...

Miss B hoch oben auf dem Nonnenfels, nach gelungener Begehung des Gratwegs. Im Hintergrund, die Katzsteinnadel, sollte unser letzter Streich werden.

Dann hieß es Abschied nehmen. Noch ein wenig Slackline und Stöckchen spielen vorm Heimweg.
Bis zum nächsten mal Erzgebirge...
Zum Schluß noch ein paar Bilder von vorangegangen Ausflügen zum Schrammtor, ins Bielatal und zum kleinen Zschirnstein.

 

Wir sehen uns da draussen! Bis bald.