Mal wieder hält der Frühling Einzug und überall sprießen Blümchen aus dem Boden, die ersten Insekten schwirren umher und die Vögel zwitschern ihre Lieder von den Bäumen. Eigentlich Zeit um draussen die heimischen Felsen zu erklimmen! Doch Honk & Monk hatten andere Pläne. Frühjahrsboardtouren unter dem Motto "Bike to Ride" standen auf dem Programm. Ein paar schöne Gipfelideen im Kopf, machten wir uns Mitte April nochmal auf den Weg Richtung Alpen, um ein letztes mal für diese Saison aufs Brett zu steigen.
Spring at home
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Röschen im Busch
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Rotmilan auf'm Busch
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Erster Streich: Hochglück
...Und so gings auf zu unserem ersten Ziel, dem Hochglück im Karwendel.
Erst im Mai öffnet die Mautstrasse ins Engtal, aber um die Tourieschwämme in ihren Blechmobilen zu umgehen, kann der motivierte Tourengeher schon früher im Jahr mit dem Rad die 12 km und 400 Höhenmeter zur Engalm hinter sich bringen, eine landschaftlich schöne Strecke vorbei an den beiden Ahornböden. Soweit auch unser Plan. Noch nie vorher probiert, sollte diese Tour für uns als erstes Experiment dieser Art dienen.
Bis zur Alm lief alles soweit ganz gut, leichter Zeitverzug, aber die Ausrüstung ließ sich ganz gut auf den Bikes transportieren. Und so gings auf zur Tour, aber wir merken schon bald das uns die Energie fehlt. Die Beine wollen nicht ganz so wie wir. Die Zeit verstreicht. Die Aprilsonne setzt uns zu. Am Anfang der steilen, finalen Rinne zum Gipfel müssen wir aufgeben. Wir sind platt und es ist bereits zu spät. Wir geben uns geschlagen, für dieses Mal! Aber wir kommen wieder.
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ein Ahorn macht noch keinen Ahornboden
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Blick zur Eiskarlspitze
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biking back ohne Gipfel im Gepäck
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...was macht man wenn man es nicht auf einen 2573m hohen Gipfel schafft? Genau, man probiert es mit einem 3360m hohen Gipfel! Also auf zur Hochalmspitze, der Königin der Tauern.
Zweiter Streich: Hochalmspitze
Wir ziehen um ins Maltatal nach Kärnten. Die Schranke zur Mautstrasse ist bereits geöffnet und somit können wir direkt zur Gmünder Hütte hochfahren. Das erspart uns einige Höhenmeter mit dem Fahrrad auf der steilen Asphaltstrasse. Unser Ziel für den Tag ist die Villacher Hütte, eine Selbstversorgerhütte und Zwischenstation auf dem Weg zur Hochalmspitze, der höchste Gipfel, den wir je als Boardtour gemacht haben. Der Forstweg am Beginn der Tour hat leider keinen Schnee mehr zu bieten, denn auch dieser Winter kam schneeärmer daher als normal. Für uns heißt das erstmal Splitboard und Schneeschuh tragen, Serpentine um Serpentine, und dann ... endlich Schnee! Wurde auch Zeit! Wir können somit anschnallen und das letzte Stück zur Hütte vortsetzen, umringt von herrlicher Natur und dem Blick auf die gegenüberliegenden Berge, wie dem Großen Hafner. Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichen wir die Hütte. Jetzt heißt es nur noch Ofen anfeuern, Schnee schmelzen, futtern, Tee trinken, Füsse hochlegen und dann ab ins Bettenlager. Denn am nächsten Morgen solls mit den ersten Sonnenstrahlen wieder losgehen!
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kaum zu verfehlen - die Villacher Hütte
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Honk kocht
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Um 5 Uhr heißts schon wieder aufstehen. Wir wollen so viel wie möglich Strecke schaffen, bevor die Sonne ihr volle Kraft entwickelt. Und es geht gut los, bei angenehmen morgendlichen Temperaturen, schlängeln wir uns durch die Steinfelder und erreichen schließlich den Gletscher, der sich bis unter den Gipfel erstreckt. Auf dem Gletscher entdecken wir noch eine Schar Vögel, die sich in der Sonne aufwärmen. Uns ist es bis jezt noch nicht gelungen diese zu bestimmen. Wenn ihr sie auf dem Foto unten erkennt, dann gebt euer Wissen gern an uns weiter. Für uns war das auf jeden Fall eine einmalige Begegnung auf 2700m.
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the rocky Road to Hochalmspitze
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high sitting Birds
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Aber für uns gings ja noch weiter, über den Gletscher immer stetig hinauf. Die letzte Steilstufe überwindend verlassen wir schließlich das Eisfeld und gelangen ins Kar zwischen den Elendsköpfen und unserem Gipfel. Ab hier gehts zu Fuss weiter über den Grat, mit reichlich Tiefblick. Ein letztes Mal konzentrieren, sicher treten und wir habens geschafft! Gipfelerfolg! Big Smile! Als Belohnung gabs einen wunderschönen 360 Grad Panoramablick mit so einigen bekannten Gipfeln.
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Am Ende des Gletschers
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der letzte Grat
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| die Königin der Tauern |
"... Get on the Top of it, make all the Pieces fit,
keep the Fire burning..."
(Keep the Fire burning - Dub Pistols)
Danach gings auf zur wunderbar langen Abfahrt zurück zur Hütte, wo wir erstmal die Füsse hochlegen und alle Viere gerade sein lassen, immerhin hatten wir so eben unsern höchsten Skitourenberg ever erklommen,
Wir entscheiden noch eine weitere Nacht auf der Villacher Hütte zu verbringen, den uns gefällt's einfach so sehr da oben.
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der Letzte macht das Licht aus
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Unser Dritter Streich sollte eigentlich das dritte Watzmannkind werden, wieder mit Bikeunterstützung. Doch leider machte uns dieses Mal das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nur ein kleiner Ausflug ins Dösener Tal ist noch drin, eine Neuerkundung für vielleicht zukünftige Projekte. Wir werden sehen! Mit dem einsetzenden Regen treten wir die Heimreise an und sagen Auf Wiedersehen Alpen.