Zum Glück konnte bei Kanone nichts schlimmeres festgestellt werden. Schmerzmittel und Ruhe solltens richten. Ans Wandern war erstmal nicht zu denken. Für Kanones Wohl verschoben wir unseren Ausflug in die hohen Berge und stellten uns darauf ein erstmal alle 4re grade sein zu lassen. Als Team muss man zusammenhalten und wenns einem nicht so gut geht, muss man seine Pläne auch mal ändern.
Der BovillaStausee überraschte uns mit seinen 2 Seiten. Wunderschöne Natur, Schildkröten und Smaragdeidechsen, aber leider auch hier und da zu viel Müll für ein Naturreservat.
Wir konnten unsere ersten Routen klettern, baden und Kanone ging es auch schon etwas besser.
BovillaStausee
Nach 3 Tagen zog es uns dann weiter in südlicher Richtung. Ein Abstecher an die Adria solltes werden. Meerbaden an der albanischen Rivieraküste. Bei Himare finden wir einen sehr angenehmen Zeltplatz ohne viele Touristen. Dennis leitet diesen und versorgt uns mit Tips für Unternehmungen, Bier und Freilichtkino. So erfahren wir auch von Klettermöglichkeiten im Canyon Gjipe und von einsamen Strandbuchten, die wir uns nicht entgehen lassen.
Albanische Riviera
Kanone ging es mittlerweile wesentlich besser, so dass wir nun bereit waren unseren ursprünglichen Plan in die Tat umzusetzten. So machten wir uns auf zum Valbona Tal in den Albanischen Alpen. Über kaputte Strassen und per Fähre über den KomanSee erreichten wir, unseren letzten Stop in Albanien, Valbona.
ValbonaTal
...Nach diesem wunderbaren Aufenthalt im ValbonaTal wurde es Zeit die Heimreise anzutreten. Immherhin lagen noch 1800km Fahrt vor uns. Über MonteNegro und Bosnien schlängelten wir uns nach Kroatien für einen ersten Zwischenstop im Paklenica Nationalpark. Ein weiterer Tag am Fels mit vielen neuen Kletterrouten war uns beschert, aber auch der teuerste Zeltplatz seit der Zeitrechnung und Touristenströme wie Lachswanderungen.
Unser letzter Halt vor der Heimkehr: Slowenien. Ein letztes Mal die Wanderschuhe ausgepackt und im Bohinsee geplanscht...dann war der Urlaub vorbei. Und auch ich bin jetzt fertig!
Slowenien Triglav Nationalpark
Auf Wiedersehen sagt euer Monk!



