Freitag, 6. Oktober 2017

4Pfoten im Chaosland - Albanian Roadtrip


Juni 2017, drei verwegene Halunken machen sich auf den Weg Neuland zu erkunden. Captain Kanone, Miss B und Monk sind wieder unterwegs. Ziel des waghalsigen Unterfangens: der Balkanstaat Albanien. Eine lange Fahrt stand bevor. Über Tschechien und die Slowakei ging es nach Ungarn und unserem ersten Zwischenstop auf einem sehr schönen kleinen Zeltplatz in der Puszta. Ausgeruht, führte uns unser Weg nun durch Serbien und MonteNegro nach Albanien, demm Urlaubsland unserer Wahl. Angekommen machten wir es uns am Lake Shkroda gemütlich und planten die ersten Touren in den Albanischen Alpen. Kanone entschied sich derweil für die Katzenjagd, einen rasanten Sprint und einen unkontrollierten Sturz in einen 2m tiefen Graben. Leider gings ihr danach nicht so gut, so dass unser Plan für den nächsten Tag nun lautete einen Tierarzt zu finden. Gar nicht so einfach in diesem verrückten Land. Aber mit der Unterstützung der sehr netten und hilfsbereiten Albaner fanden wir die Tierklinik in Form einer Garage.
Hunde sind in Albanien zumeist Streuner und weniger Haustier, weshalb der Tierarzt auch zu einer ehrenamtlichen, auf Spenden basierenden Organsation gehörte, die sich um Strassenhunde kümmerte.
Zum Glück konnte bei Kanone nichts schlimmeres festgestellt werden. Schmerzmittel und Ruhe solltens richten. Ans Wandern war erstmal nicht zu denken. Für Kanones Wohl verschoben wir unseren Ausflug in die hohen Berge und stellten uns darauf ein erstmal alle 4re grade sein zu lassen. Als Team muss man zusammenhalten und wenns einem nicht so gut geht, muss man seine Pläne auch mal ändern.
Es ging weiter gen Süden. Noch ein kurzer Abstecher auf die Burg Shkroda wie richtige Touristen und dann weiter Richtung Bovilla Stausee. Klettern und CanyonPools versprach uns der kleine ausgedruckte Kletterführer. Aber zuerst mussten wir noch die Zufahrt meistern. An die löchrigen Strassen in ländlichen Gegenden und die Verkehrsregeln in den Städten  mussten wir uns noch etwas anpassen, was aber nicht lange dauern sollte.
Der BovillaStausee überraschte uns mit seinen 2 Seiten. Wunderschöne Natur, Schildkröten und Smaragdeidechsen, aber leider auch hier und da zu viel Müll für ein Naturreservat.
Wir konnten unsere ersten Routen klettern, baden und Kanone ging es auch schon etwas besser.

BovillaStausee

Nach 3 Tagen zog es uns dann weiter in südlicher Richtung. Ein Abstecher an die Adria solltes werden. Meerbaden an der albanischen Rivieraküste. Bei Himare finden wir einen sehr angenehmen Zeltplatz ohne viele Touristen. Dennis leitet diesen und versorgt uns mit Tips für Unternehmungen, Bier und Freilichtkino. So erfahren wir auch von Klettermöglichkeiten im Canyon Gjipe und  von einsamen Strandbuchten, die wir uns nicht entgehen lassen.

Albanische Riviera
 

Kanone ging es mittlerweile wesentlich besser, so dass wir nun bereit waren unseren ursprünglichen Plan in die Tat umzusetzten. So machten wir uns auf zum Valbona Tal in den Albanischen Alpen. Über kaputte Strassen und per Fähre über den KomanSee erreichten wir, unseren letzten Stop in Albanien, Valbona.

Am Ende verbuchten wir einiges an Wander-kilometern und Miss B und Kanone ihren ersten 2500m hohen Gipfel, den Maya e Rosit, mit 1500 gelaufenen Höhenmetern. Und das nach Kanones Unfall. Ich verneige mich! Respekt vor dieser Leistung! Doch seht selbst...





ValbonaTal
...Nach diesem wunderbaren Aufenthalt im ValbonaTal wurde es Zeit die Heimreise anzutreten. Immherhin lagen noch 1800km Fahrt vor uns. Über MonteNegro und Bosnien schlängelten wir uns nach Kroatien für einen ersten Zwischenstop im Paklenica Nationalpark. Ein weiterer Tag am Fels mit vielen neuen Kletterrouten war uns beschert, aber auch der teuerste Zeltplatz seit der Zeitrechnung und Touristenströme wie Lachswanderungen.
Unser letzter Halt vor der Heimkehr: Slowenien. Ein letztes Mal die Wanderschuhe ausgepackt und im Bohinsee geplanscht...dann war der Urlaub vorbei. Und auch ich bin jetzt fertig!

 Slowenien Triglav Nationalpark


 Auf Wiedersehen sagt euer Monk!

Freitag, 2. Juni 2017

...Jahre später...

Man könnte denken, es ist nicht viel passiert in letzter Zeit, doch dem ist gar nicht so. Deswegen gibts jetzt mal nen Rückblick auf ein paar Highlights aus 2016/17.
Noch im Sommer 2016 machten Dr.Fine, Kira und Monk den Süden und die Westküste von Schweden unsicher.

Südschweden, Kjuge & Bohuslän

 Vor der Überfahrt nach Schweden auf Rügen


Bouldern in Kjugekull





 Bohuslän, Scheren und Tradclimbing
 


Auch ein Skitouren Urlaub stand wieder auf dem Programm. Und so machten sich Honk & Monk im Februar auf in die Slowakei zur Hohen Tatra. Am Ende gabs einige schöne Abfahrten und Gipfelerfolge zu feiern.
Schneegestöber in der Tatra

Nach ner Woche über den Wolken waren wir dann ordentlich kaputt und traten die Heimreise an.
Die Tatra is doch immer wieder der Hammer und ne wunderbare Alternative, lassen einen die Alpen bedingungstechnisch mal wieder im Stich.

Und zurück Zuhause wurde auch schon tatkräftig Fels in die Hand genommen.

 Schneeberg


 Zeit für ne kleine Pause
 ...so, bye bye und bis zum nächsten mal...